Bauvorhaben – Warum geht es nicht erkennbar voran?

Die Bevölkerung und teilweise sogar die Gemeindevertreter fragen sich, warum in unserem Ort alles „so lange dauert“ oder „nicht vorangeht“.

Dazu muss man wissen, dass erst nach einem entsprechenden Beschluss in der Gemeindevertretung mit der Arbeit begonnen werden kann. Zuvor ist alles noch Wunschdenken einzelner Fraktionen.

Wurden nach Analyse der vielfältigen Wünsche aussagekräftige Projektskizzen erstellt, kann mit dem Ringen um Fördermittel begonnen werden. Vor einer entsprechenden Mittelzusage darf in der Regel noch nicht mit der eigentlichen Planung oder gar Arbeit begonnen werden.

Liegt die Förderzusage (nach vielen Monaten) endlich vor, erfolgt die konkrete Planung des ggf. zuvor durch (mehrmonatige) Ausschreibung beauftragten Architekturbüros, dessen Arbeitsergebnis dann über das Amt Probstei der Baubehörde des Kreises zur Genehmigung vorgelegt werden muss.

In diesem (lange dauernden) Genehmigungsprozess sind u.a. die öffentlichen und privaten Belange Dritter abzufragen. Nach Vorliegen der Baugenehmigung kann dann die verbindliche Zeitplanung erfolgen. Pech, wenn in der Saison aus Rücksichtnahme auf Tourismus und ähnliche Belange erst das Saisonende abgewartet werden muss. Dann erfolgen die Teilausschreibungen der einzelnen Gewerke und sehr viel später sieht der Bürger endlich eine eingerichtete Baustelle.

Ist dann endlich alles fertig, wird leider selten ein lobendes Wort gesprochen und es ist schnell vergessen.